Aug 03

“…in ihren traditionellen gelb-schwarzen Jerseys, von links nach rechts spielend, die Berner Young Boys, vor einer hervorragenden Kulisse hier im Berner Wankdorf …” – jaja, Hans Jucker, eine Reporterlegende!

Jul 28


Der weltweite Handel, der diese Waffen in die Hände von Mördern spielt, ist ein Riesengeschäft. Und dieses ist völlig ausser Kontrolle geraten:

  • auf unserem Planeten sind rund 639 Millionen Kleinwaffen im Umlauf
  • jedes Jahr werden 8 Millionen Kleinwaffen produziert – von derzeit mehr als 1000 Firmen in rund 98 Staaten;
  • jedes Jahr werden 16 Milliarden Schuss Munition produziert – zwei Patronen für jede Person auf der Erde
  • etwa 60 Prozent der Kleinwaffen befinden sich in den Händen von Zivilisten;
  • es wird geschätzt, dass 80 Prozent bis 90Prozent aller illegalen Kleinwaffen ursprünglich aus dem staatlich bewilligten Handel stammen.

Damit der Teufelskreis von Waffenhandel, Menschenrechtsverletzungen und Unterentwicklung durchbrochen wird, brauchen wir eine völkerrechtlich verbindliche Konvention zur strikten Kontrolle des Waffenhandels. Dafür setzt sich Amnesty International ein.

Quelle: www.amnesty.ch

Jul 16

iPhone4

Das Antennenproblem des iPhone 4 wirft neue Wellen. Der amerikanische «Consumer Report» empfiehlt, das Telefon vorerst nicht zu kaufen, bis das Problem mit der eingebauten Antenne gelöst ist. Vermutlich wird Apple eine Rückrufaktion starten. Eine Pressekonferenz ist auf Freitag 16. Juli angekündigt. …

Kurz nach dem Verkaufsstart des neuen iPhone 4 von Apple beschwerten sich Nutzer über Empfangsprobleme mit dem Gerät. Die sich beschwerenden Kunden wurden zuerst ignoriert und dann abgewiegelt, bis die PR-Abteilung aus Cuppertino ein Software-Problem für die ungenaue Empfangsanzeige verantwortlich machte. Inzwischen ist sich die Fachwelt einig: Die in das Gehäuse integrierte Antenne hat einen Designfehler. Welchen, ist nicht ganz klar (siehe Kasten).

Eine Sammelklage gegen Apple wurde vor zwei Wochen eingereicht. Inzwischen hat der US-amerikanische «Consumer Report» – das Pendant zum Schweizer K-Tipp – in einem Test festgehalten, dass das iPhone 4 das beste Smartphone auf dem Markt wäre, wenn nur der Makel mit dem Empfangsproblem nicht bestünde. Die Konsumentenorganisation rät in der Schlussbetrachtung von einem Kauf ab, zumindest solange, bis Apple eine kostenlose Problemlösung anbietet.

Gerüchten zufolge könnte das Empfangsproblem mit einer fehlerhaften Beschichtung der Antenne zusammenhängen. Inzwischen schätzt der Online-Dienst appleinsider.com, dass rund 25 Prozent der bis jetzt ausgelieferten Telefone von diesem Problem betroffen sind. Das wären bei bis jetzt rund 1.7 Millionen verkauften Geräten über 425′000 Modelle. Inzwischen haben bei der Gadget-Seite gizmodo.com iPhone-Benutzer angegeben, ihr an Apple retourniertes Gerät leicht modifiziert (neue Aussenleiste) und mit besseren Empfangseigenschaften zurückerhalten zu haben.

Auf der Technologie-Seite iFixit wird spekuliert, dass das Antennenproblem nur bei iPhones auftritt ist, die in bestimmten Fabrikationswochen bestimmte Fabriken verlassen haben, und dass Apple eine heimliche Rückrufaktion starten will. Inzwischen wurde von Apple eine Pressekonferenz auf Freitag, den 16. Juli, angekündigt, bei der sich Steve Jobs wohl um eine Klärung der Situation bemühen wird.

Analysten gehen davon aus, dass eine Rückrufaktion Apple teuer zu stehen kommen würde. Die Aufwendungen werden auf bis zu 1.5 Milliarden Dollar geschätzt.

Quelle: NZZ

Zudem soll kurz nach Bekanntwerden der schlechten Testergebnisse in den Support-Foren des Unternehmens eine Debatte um die technischen Mängel des iPhone 4 und den oben genannten Consumer Reports entbrannt sein. Apple gefiel das wenig, kritische Beiträge wurden scheinbar umgehend wieder entfernt, wie man den US-Medien entnehmen kann.

Jul 16

Die Pressemeldung der ERZ vom 8. Juli 2010n stimmt doch recht zuversichtlich - wie sieht es mit Weiterbildungen aus, die bereits vor vor der geplanten Gesetzesrevision geleistet wurden?

 Lehrkräfte sollen einen Anreiz erhalten, Zusatzausbildungen zu absolvieren. Deshalb will die Erziehungsdirektion die rechtlichen Grundlagen dafür schaffen, dass auch Zusatzausbildungen von bereits angestellten Lehrkräften lohnwirksam sein können. Gemäss einem Urteil des Verwaltungsgerichts dürfen Zusatzausbildungen nach geltendem Recht nur beim Festlegen des Anfangsgehalts berücksichtigt werden.

Im Mai 2010 hat das bernische Verwaltungsgericht die Beschwerde einer Lehrerin aus Bern abgelehnt. Sie hatte verlangt, dass ihr für ihre Ausbildung als Transaktionsanalytikerin zusätzliche Gehaltsstufen angerechnet werden sollen. Das Verwaltungsgericht lehnte die Beschwerde mit der Begründung ab, nach dem Gesetz über die Anstellung der Lehrkräfte (LAG) und der Verordnung über die Anstellung der Lehrkräfte (LAV) könnten Zusatzausbildungen nur beim Festlegen des Anfangsgehalts berücksichtigt werden. Damit widerspricht das Verwaltungsgericht der bisherigen Praxis der Erziehungsdirektion, die Zusatzausbildungen auch in anderen begründeten Fällen berücksichtigt hat.

Die laufende Weiterbildung der Lehrkräfte trägt massgeblich zur Unterrichtsqualität bei. Deshalb will die Erziehungsdirektion für qualifizierte Zusatzausbildungen von bereits angestellten Lehrkräften auch künftig zusätzliche Gehaltsstufen gewähren können. Damit erhalten sie einen zusätzlichen Anreiz, sich regelmässig weiterzubilden. Wie beim Kantonspersonal ist es auch bei den Lehrkräften gerechtfertigt, Zusatzqualifikationen abzugelten, wenn diese in einem direkten Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit stehen. Die Erziehungsdirektion will im Rahmen der nächsten Teilrevision des LAG die gesetzlichen Grundlagen dafür schaffen.

Okt 28

Ubuntu

Auf meinem Netbook (Asus Eee-PC 1000H) läuft Ubuntu 9.04 “Jaunty Jackalope”. Eben habe ich gesehen, dass das Distributionsupgrade auf Ubuntu 9.10 “Karmic Koala” bereits möglich ist. Also frisch ans Werk. Da ich mein bestehendes System nicht zerstören will, nehme ich den Updatemanager von Ubuntu. Zuerst sichere ich aber meine sources.list :

sudo cp /etc/apt/sources.list /etc/apt/sources.list.ori

Damit bewirke ich, dass alle zusätzlichen Quellen als Kommentare ausgewiesen werden und sie so nicht mehr wirksam sind und ich habe so eine Kopie.

Danach rufe ich den Update-Manager per [Alt] und [F2] auf:

update-manager -d

Dieser meldet, dass die  neue Version 9.10 der Distribution verfügbar ist . Nach einem Klick auf “Aktualisieren” geht’s los. Unmittelbar darauf erscheint der Dialog, dass die Paketquellen von Drittanbietern jetzt deaktiviert werden. Hier muss ich über den Button “Schliessen” bestätigen. Man kann also nicht verhindern, dass die sources.list verändert wird. Danach wir die Liste der Pakete, welche nicht mehr offiziell unterstützt werden, angezeigt. Nun erneut mit “Schliessen” bestätigen. Zu guter Letzt noch die Frage, ob man sein System tatsächlich aktualisieren will, bestätigen.

Auf dem Asus dauert das ganze Upgrade fast 2 Stunden. Nach der Installation braucht es ein Neustart und danach kann man noch ein Update ausführen.

sudo apt-get update

Nun muss ich noch die sources.list wieder bearbeiten und bei allen externen Quellen ” jaunty” mit “karmic” ersetzen. Dies war in meinem Fall allerdings schon erledigt. Jetzt noch den Gartenhag # zwei mal pro Zeile entfernen, danach ist gut.

Bei mir hat alles auf Anhieb geklappt und nun bin ich wieder auf dem aktuellen Stand der Technik.

Okt 18

Ethnopoly’09 ist Geschichte, meine persönliche Bilanz fällt durchaus positiv aus. Zwar konnte ich mich mit den Schülerinnen und Schüler meiner Klasse noch nicht intensiv austauschen, die ersten kurzen Rückmeldungen lassen aber erahnen, dass Ethnopoly’09 bei den meisten Jugendlichen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Beim Nachbearbeiten in der nächsten Woche wird dann sicher klarer werden, was Ethnopoly wirklich gebracht hat…

Multimedia

Telebärn vom 16.10.

Fotos der Klasse 7a

Ethnopoly 2009

Okt 15

DropboxDropbox ist, ganz kurz gesagt, einfach eine weitere Festplatte im Internet. Davon gibt es inzwischen eine ganze Menge. Doch Dropbox kann eben das entscheidende Quäntchen mehr: es besitzt eine sehr komfortable Synchronisation der Daten.

Zuhause habe ich die Dropbox-Software auf meinem Desktop-PC mit MS Betriebssystem und für unterwegs auf meinem Eee-PC mit Linux installiert … Auf beiden Systemen erscheint nach der Installation ein neuer Ordner “My Dropbox”. Wie in jeden anderen Ordner kann ich dort Unterverzeichnisse anlegen und Dateien ablegen. Alles, was in “My Dropbox” geschrieben wird, ist danach auf jedem anderen System abrufbar, auf dem ich meine Dropbox eingerichtet habe. Dazu gibt es auch noch die Möglichkeit, übers Internet auf die Daten zuzugreifen. Einfacher geht es wirklich nicht mehr.

In der Schule benötige ich nun kein kompliziertes Netzwerk mehr – ein Dropbox-Account auf jedem PC reicht, und die Schülerinnen und Schüler können von jedem PC und auch von zu Hause aus bequem auf ihre Daten zugreifen.

Auf dropbox.com gibt nicht nur die Dropbox-Software zum Download, sondern auch ein Video mit einer Quick-Tour durch Dropbox, sowie das Login zum Web-Interface.

Und das beste: die Nutzung von Dropbox ist bis zu einer Datenmenge von 2 GB kostenlos.

Okt 14

smartvoteHeute im Laufe des Tages wird die Smartvote – Webseite für die Parlaments- wie auch für die Gemeinderatswahl vom 29. November in Köniz aufgeschaltet.

smartvote.ch ist eine wissenschaftlich konzipierte Online-Wahlhilfe für kommunale, kantonale und nationale Wahlen in der Schweiz. Smartvote soll helfen die Transparenz vor den Wahlen zu verbessern und den Wählerinnen und Wählern eine neue Art des gezielten Auswählens ermöglichen.

Alle Kandidierenden können sich den Wählenden individuell präsentieren und ihre Ausrichtung auf dem persönlichen Smartspider präsentieren. Die Wählerinnen und Wähler können durch das Ausfüllen eines spezifischen Fragebogens sehen, welche Kandidierenden ähnlich geantwortet haben. Diese statistisch ermittelten Kandidierenden können anschliessen direkt in die Wahlliste übernommen werden.

smartvote.ch ist wirklich eine feine Sache. Es wird einem nämlich schwarz auf weiss, respektive anhand von schönen Grafiken, aufgezeigt, weshalb man Sympathien für diese oder jene Partei hat. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall.

Okt 13

Moodle

Wie erklärt man jemandem Moodle, der überhaupt keine Ahnung von einem LMS hat. Wie erläutert man seinen Lehrerkolleginnen und -kollegen die Vorteile von Moodle, ohne zu stark als Missionar der ICT-Kultur zu wirken. Mit einer umfassenden Dokumentation? Zu schwerfällig. Mit einer hochblitzenden Multimedia-Präsentation? Sieht nach Verkaufsveranstaltung aus, nicht nach Überzeugung und Ideologie.

Vor kurzem bin ich auf Moodle-Docs auf folgende Geschichte gestossen, die “meine Moodle-Geschichte” ziemlich genau widergibt:

“Der gute Lehrer
Es war einmal ein schon ziemlich guter Lehrer, der von seinen Schülern und Kollegen auch so gesehen wurde. Trotz aller Bescheidenheit fühlte er auch, dass er ein guter Lehrer war, und war stolz darauf.

Doch wie alle guten Lehrer wollte er noch besser werden.

Er sprach mit Kollegen, und diese gaben ihm viele hilfreiche Tipps (auch wenn er manchmal den Eindruck hatte, das sie nicht alles weitergaben).

Er sprach mit seinen Schülern, und die gewonnen Einsichten waren interessant und anregend.

Er ging zu seinem Rektor, und auch der gab ihm gute Ratschläge (wirklich!).

Er las Bücher und Fachmagazine, trat Diskussionsgruppen bei, besuchte Webseiten sowie Kurse, Workshops und Konferenzen – er suchte Wissen, wo immer er es nur finden konnte. Er war sehr motiviert.

Nach und nach brachte er neue Strategien und Techniken in sein Klassenzimmer. Zum Beispiel:

  • Er begann, die verschiedenen Lernstile seiner Schüler zu berücksichtigen.
  • Er begann mit kooperativen Lernformen in seinem Unterricht.
  • Er integrierte projektbasiertes Lernen in seine Unterweisungen.
  • Er nutzte neue Medien in seinem Unterricht.

Manchmal war es ein wenig überwältigend, sogar erschöpfend. Nicht alles klappte so, wie er es sich vorstellte. Aber er machte weiter, wollte er doch seinen Schülern soviel wie möglich beibringen.

Dennoch spürte er, dass noch etwas fehlte. Er wollte mit seinen Schülern so lernen, wie es bislang nicht möglich war. Lernen sollte Spaß machen, spannend sein, den Schülern wirklich gefallen. Lernen sollte so sein, dass seine Schüler wirklich lernen wollten.

Aber er wusste nicht, wie er das anstellen sollte…”

Nun, es ist zu erahnen, wie es weitergeht und das jetzt Moodle ins Spiel kommt. Der ziemliche gute Lehrer trifft auf einen anderen Lehrer, der Moodle einsetzt. Auf Moodle-Docs kann man die Geschichte zu Ende lesen.

Quelle: Moodle-Docs

Okt 12

Eine neue Studie zeigt auf, wie Schweizer Unternehmen und die öffentliche Verwaltung zu Open-Source-Software stehen. Fazit: Die Nutzung nimmt zu.

Open-Source-Software wird bei Desktop-Anwendungen und Betriebssystemen aktuell bei 37 Prozent der Befragten eingesetzt, weitere 15 Prozent planen, Open Source einzusetzen. Ähnlich liegen die Werte bei Server- und Netzwerksoftware (genutzt: 48%, geplant: 11%). Am populärsten ist Open Source für Entwicklung und bei Datenbanken (51%, 16%). Die gesamte Studie schlüsselt die drei Einsatzbereiche noch weiter auf und vermittelt interessante Details – so beträgt der Nutzungsgrad bei Webservern satte 80 Prozent.

Als Fazit stellt die Studie im Vergleich zur ersten Untersuchung von 2006 fest, der Anteil der Unternehmen, die Open Source einsetzen, habe sich tendentiell vergrössert – 80 Prozent der Befragten würden Open Source bereits irgendwie einsetzen. Die Mehrheit der Teilnehmer teile zudem die Meinung, dass sich der Marktanteil von FOSS in Zukunft noch vergrössern werde – und 3 Prozent meinen, irgendwann werde Open Source einen grösseren Marktanteil erlangen als proprietäre Software.
Ein PDF der Studie findet sich hier.

Quelle: SwissIT Magazine